<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Stift Meschede</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Meschede"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/mediawiki.page.gallery.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
<meta name="geo.position" content="51.34583333;8.28305556"></head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Stift_Meschede rootpage-Stift_Meschede skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Stift Meschede</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das <b>Stift Meschede</b> in <a href="Meschede" title="Meschede">Meschede</a> im <a href="Sauerland" title="Sauerland">Sauerland</a> wurde in <a href="Karolinger" title="Karolinger">karolingischer Zeit</a> als Damenstift gegründet. Im 14. Jahrhundert wurde es in einen Konvent männlicher <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Kanoniker</a> umgewandelt. In dieser Form bestand es bis zur <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">Säkularisation</a> 1803/05. Seither wird die Stiftskirche als <a href="Pfarrkirche" title="Pfarrkirche">Pfarrkirche</a> genutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Zeit_als_adeliges_Damenstift">Die Zeit als adeliges Damenstift</h3></div>
<p>Das genaue Gründungsjahr ist unbekannt. Klar ist nur, dass die Anfänge im 9. Jahrhundert liegen. Vermutet wird eine Gründung zwischen 804 und 860. Damit ist es das zweitälteste Frauenkloster in <a href="Geschichte_Westfalens#Eingliederung_in_den_Fränkischen_Reichsverband_und_Christianisierung" title="Geschichte Westfalens">Westfalen</a>. Als Gründerin des Stifts gilt Emhildis, die vermutlich aus der <a href="Ricdag_(Adelsgeschlecht)" class="mw-redirect" title="Ricdag (Adelsgeschlecht)">Ricdagsippe</a> stammte, aus der die Familie der späteren <a href="Grafen_von_Werl" title="Grafen von Werl">Grafen von Werl</a> hervorging. Urkundlich erwähnt wird ihr Name allerdings erst im 12. Jahrhundert. Sicher ist, dass das Stift eng mit der Familie der Grafen von Werl und später von <a href="Grafschaft_Arnsberg" title="Grafschaft Arnsberg">Arnsberg</a> verbunden war. Sie waren wohl die eigentlichen Stifter. Die <a href="Abt" title="Abt">Äbtissin</a> kam meistens aus dieser Familie und die Grafen waren bis zu ihrem Aussterben 1368 die <a href="Vogt" title="Vogt">Erbvögte</a> des Klosters. Aus der Familie stammten nach 1310 auch einige Pröpste des späteren Kanonikerstifts.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Die erste sichere Erwähnung des Klosters stammt erst von 913. In einer Urkunde bestätigt <a href="Konrad_I._(Ostfrankenreich)" title="Konrad I. (Ostfrankenreich)">Konrad I.</a> den Bewohnerinnen des Klosters frühere Privilegien. Dazu gehören die Immunitätsrechte und die freie Wahl der Äbtissin. Für die Bedeutung der Gemeinschaft sprechen verschiedene Schenkungen hoher Adeliger bis hin zu den ottonischen Kaisern. So gewährte König <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Otto I.</a> dem Stift Zoll- und Marktrechte. Kaiser <a href="Otto_III._(HRR)" title="Otto III. (HRR)">Otto III.</a> schenkte dem Kloster den Haupthof in <a href="Gut_Stockhausen_(Meschede)" title="Gut Stockhausen (Meschede)">Stockhausen</a>, zu dem etwa 20 weitere Hofstellen gehörten. Diese und ähnliche Schenkungen sowie das Vermögen der Stiftsdamen, das nach deren Tod an die Gemeinschaft fiel, führten dazu, dass das Stift Meschede einen beträchtlichen Grundbesitz und Reichtum ansammelte. Insgesamt hatte 40 curtes mit 300–400 Höfen unterschiedlicher Größe, davon allein 200 im oberen Sauerland. Die Besitzungen reichten im Norden bis Lippstadt und Soest, im Westen bis Lüdenscheid und Iserlohn. Im Süden reichten sie bis Attendorn und im Osten bis Brilon und Winterberg.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am Rhein besaß das Stift zur Versorgung mit Wein schon recht früh die Villikation <a href="Limperich" title="Limperich">Limperich</a> mit Besitzungen in <a href="Vilich" title="Vilich">Vilich</a>, <a href="Rheindorf" title="Rheindorf">Rheindorf</a> und <a href="Beuel" title="Beuel">Beuel</a>. Im Jahr 1412 wurde der Besitz im Tausch für Güter in und bei Geseke an die Abtei Siegburg übergeben. Daneben verfügte das Stift seit Beginn über mehrere Salzhäuser, Anteile und Salzgerechtigkeiten in Westernkotten und Sassendorf.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Zeichen für den Wohlstand war, dass Äbtissin Hitda dem Stift um das Jahr 1000 ein kostbares Evangelienbuch, den heute nach ihr benannten <a href="Hitda-Codex" title="Hitda-Codex">Hitda-Codex</a>, schenken konnte. Für die Bedeutung des Stifts spricht auch, dass die Kölner Erzbischöfe ihm mehrere Pfarreien mit deren Besitz und Einkünften unterstellten, so 1042 Calle. Auch das Dekanat Engern (das später in die Dekanate Meschede und <a href="Wormbach" title="Wormbach">Wormbach</a> unterteilt wurde) unterstand seit 1070 der Mescheder Äbtissin. Im Stift lebten neben der Äbtissin etwa 20 Damen. Während die Vorsteherin meist aus dem höheren Adel stammte, kamen die Damen meist aus dem Landadel.
</p><p>Das Kloster war anfangs Maria geweiht und wurde später ein Zentrum der Verehrung der <a href="Walburga" title="Walburga">heiligen Walburga</a>, deren <a href="Reliquie" title="Reliquie">Reliquien</a> durch die Vermittlung König Konrads I. zwischen 911 und 918 nach Meschede gelangten.
</p><p>Die anfänglich starke Stellung der Äbtissin wurde im Lauf der Jahrhunderte zu Gunsten der Stiftsdamen etwas eingeschränkt. So wurde im 12. Jahrhundert bei der Güterverwaltung ein Konsens zwischen Äbtissin und Konvent üblich. Abgesehen von der Rolle bei der Christianisierung in den ersten Jahrhunderten des Bestehens spielte das Stift eine wichtige Rolle für Kultur und Bildung. Es gab eine Schule für Jungen, insbesondere für solche, die in den geistlichen Stand eintreten wollten, und eine Urkunde von 1177 deutet auch eine schulische Ausbildung für Mädchen an. Für die Seelsorge gab es einen eigenen Konvent von zehn Kanonikern.
</p><p>In den folgenden Jahrhunderten verlor das Stift allerdings durch einen wirtschaftlichen Niedergang an Bedeutung. Als problematisch erwiesen sich der weit verstreute Besitz und die allmähliche Ablösung der Naturalabgaben durch Geldleistungen. Da diese nicht der Teuerung angepasst werden konnten, sank de facto das Einkommen des Stifts. Hinzu kam, dass im Lauf der Zeit die abhängigen Bauern sich als Besitzer betrachteten und die Zahlung einstellten. Es gab auch Kritik an Verweltlichung der Stiftsdamen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Kanonikerstift">Das Kanonikerstift</h3></div>
<p>Auf Anordnung von Erzbischof <a href="Heinrich_II._von_Virneburg" title="Heinrich II. von Virneburg">Heinrich II.</a> von Köln wurde nach dem Tod der Äbtissin <a href="Agnes_von_Arnsberg" title="Agnes von Arnsberg">Agnes von Arnsberg</a> 1310 das Damenstift in ein Stift für männliche Kanoniker umgewandelt. Zur Gemeinschaft gehörten etwa 15 Mitglieder. Von ihnen sollten möglichst 7 Priester sein, hinzu kamen 4 Diakone und die übrigen waren Subdiakone.
Diese standen unter der Leitung eines Propstes, der im Wesentlichen die Rechte der ehemaligen Äbtissin hatte. Erster Propst war <a href="Johannes_von_Arnsberg" title="Johannes von Arnsberg">Johannes von Arnsberg</a>. Die Kanoniker waren keine Mönche, sondern eine Gemeinschaft von Weltpriestern, die verschiedene Aufgaben haben konnten und die gemeinsamen Einkünfte unter sich aufteilten. Da die anfänglichen Einkünfte nicht ausreichten, wurden 1319 die Pfarrstellen in <a href="Hellefeld" title="Hellefeld">Hellefeld</a>, <a href="Calle_(Meschede)" title="Calle (Meschede)">Calle</a>, <a href="Remblinghausen" title="Remblinghausen">Remblinghausen</a> und <a href="Eslohe_(Sauerland)" title="Eslohe (Sauerland)">Eslohe</a> mit ihren Einkünften inkorporiert.
Nach dem Neuanfang verlor im Stift allmählich der hohe Adel an Bedeutung. Neben Mitglieder aus niederem Adel traten zunehmend Bürgerliche. Die Kanoniker lebten nicht in einer klosterähnlichen Gemeinschaft, sondern hatten in der Nähe des Stifts eigene Wohnhäuser, die sich durch ihre Bauweise aus Stein von den Fachwerkhäusern der Stadtbewohner abhoben. Zum Teil verfügten die Angehörigen des Stifts noch über weitere kirchliche Ämter und Pfründen etwa als <a href="Domherr" title="Domherr">Domherren</a>. Allerdings verhinderte eine Residenzpflicht die Vernachlässigung der Stelle in Meschede. Ihre Aufgabe war vor allem der Dienst als Pfarrer in den Kirchen der Umgebung und Lehrer an der Stiftsschule.
</p><p>Über deren Entwicklung ist nur wenig bekannt, sie hatte aber als Gelehrtenschule einen durchaus guten Ruf. Für ihre Bedeutung spricht die relativ hohe Zahl von Studenten aus Meschede an den Universitäten in <a href="Universit%C3%A4t_Erfurt" title="Universität Erfurt">Erfurt</a> und <a href="Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln" title="Universität zu Köln">Köln</a>. In Meschede wirkte als Scholaster auch <a href="Franco_von_Meschede" title="Franco von Meschede">Franco von Meschede</a>, der verschiedene geistliche Dichtungen in lateinischer Sprache verfasste. Aus der Übergangszeit zwischen Damenstift und Kanonikerstift stammt eine Handschrift (<a href="Codex_Guelf._58.4_Aug._8%C2%B0" class="mw-redirect" title="Codex Guelf. 58.4 Aug. 8°">Codex Guelf. 58.4 Aug. 8°</a>), die vermutlich aus dem Umfeld des Stiftes Meschede stammt und Übersetzungen religiöser Texte in das <a href="Niederdeutsch" class="mw-redirect" title="Niederdeutsch">Niederdeutsche</a> enthält.
</p><p>Seit dem 17. Jahrhundert ging die Bedeutung des Stifts zurück. Dazu trugen Teuerungen und Kriege bei, so wurden Stift und Gemeinde Meschede zwischen 1568 und 1606 mehrfach geplündert. Negative Einflüsse hatten auch der <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährige Krieg</a>, der <a href="Siebenj%C3%A4hriger_Krieg" title="Siebenjähriger Krieg">Siebenjährige Krieg</a> und schließlich die <a href="Koalitionskriege" title="Koalitionskriege">Koalitionskriege</a>. Hinzu kam, dass seit dem 17. Jahrhundert trotz Residenzpflicht die Pröpste (wie etwa <a href="Johann_Gottfried_von_F%C3%BCrstenberg" title="Johann Gottfried von Fürstenberg">Johann Gottfried von Fürstenberg</a>) durch andere Ämter etwa als Domherren beansprucht waren und ihre Aufgaben in Meschede vernachlässigten. In der Folge wurde die Schule geschlossen.
</p><p>Das Stift bestand bis zur Aufhebung im Jahr 1805. In der Folge wurde der Besitz <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">säkularisiert</a> und auch zahlreiche Kunstwerke wie der <a href="Hitda-Codex" title="Hitda-Codex">Hitda-Codex</a> weggeführt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Klosterkirche">Klosterkirche</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Baugeschichte">Baugeschichte</h3></div>
<p>In der ersten Zeit des Bestehens hatte das Stift vermutlich noch keine eigene Kirche, sondern nur ein kleines <a href="Oratorium" title="Oratorium">Oratorium</a>. Eine erste Kirche entstand noch in <a href="Vorromanik" title="Vorromanik">vorromanischer Zeit</a> um 900. Baugeschichtliche und archäologische Untersuchungen ergaben einen Entstehungszeitraum zwischen 897 und 913. Aus dieser Zeit stammen seitliche tonnengewölbte Stollen in der <a href="Krypta" title="Krypta">Krypta</a> und quadratische Eckräume. Aus <a href="Romanik" title="Romanik">romanischer Zeit</a> (Weihe zwischen 1169 und 1191) stammt ein halbkreisförmiger Mittelbau der Krypta. Ein Neubau auf den Fundamenten des vorromanischen Vorgängerbaus entstand erst in den Jahren 1663 und 1664.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es handelt sich um eine <a href="Hallenkirche" title="Hallenkirche">Hallenkirche</a>, die im Zeitalter des <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> auf <a href="Gotik" title="Gotik">gotische</a> Stilelemente zurückgriff (<a href="Nachgotik" title="Nachgotik">Nachgotik</a>).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zweiten Weltkrieg wurden bei einem Luftangriff am 19. Februar 1945 das Dach des Langhauses und der Glockenturm der Kirche schwer beschädigt. Einen geplanten Wiederaufbau der Kirche an einem anderen Ort konnte der damalige Pfarrer verhindern, so dass es in den Jahren 1947 bis 1954 zur Instandsetzung der Kirche kam.
</p>
<p>1965 wurde bei Renovierungsarbeiten ein leeres Kultgrab aus dem 12. Jahrhundert im Bereich des Altars der ersten Kirche entdeckt. Das Grab enthielt sehr wahrscheinlich <a href="Reliquien" class="mw-redirect" title="Reliquien">Reliquien</a> der heiligen Walburga. Man geht davon aus, dass diese mit dem Schrein im Dreißigjährigen Krieg abhandenkamen. Seit 1980 befindet sich in der Grabkammer ein Bronze-Schrein der Künstlerin Anne Wagner. In dem Schrein werden aus Eichstätt gespendete Reliquien der Heiligen aufbewahrt. In unmittelbarer Nähe des Grabes werden ferner Reliquiare des heiligen <a href="Liborius" title="Liborius">Liborius</a>, der heiligen <a href="Edith_Stein" title="Edith Stein">Edith Stein</a>, des seligen <a href="Marcel_Callo" title="Marcel Callo">Marcel Callo</a> und von Heiligen der Urkirche aufbewahrt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem machten Archäologen eine sensationelle Entdeckung. Im Fußboden und in den Wänden wurden mindestens 136 Tongefäße entdeckt. Der Baumeister hatten die Gefäße zwischen 897 und 913 in Wänden und Boden einbauen lassen. Wahrscheinlich hatte der Baumeister die Aufzeichnungen des römischen Architekten <a href="Vitruv" title="Vitruv">Marcus Vitruvius Pollio</a> studiert, der über den Einbau von Schallgefäßen die Akustik in Theaterbauten verbessern wollte. Die Gefäße in Meschede wurden allerdings – anders als von Vitruv vorgesehen – abgedeckt eingebaut und daher akustisch unwirksam.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Wissenschaft hat dieser Fund einen besonderen Stellenwert in der Mittelalterarchäologie. Man kann durch den Fund die frühmittelalterliche Keramiken besser einordnen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgel">Orgel</h3></div>
<p>Die erste <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> wurde 1881 von der <a href="Eggert_Orgelbau-Anstalt" title="Eggert Orgelbau-Anstalt">Eggert Orgelbau-Anstalt</a> (Paderborn) erbaut. Das Instrument wurde nach dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> durch ein neues Instrument ersetzt, das 1945 durch einen Bombentreffer zerstört wurde. Die heutige Orgel wurde 1982 von der Orgelbaufirma <a href="Westf%C3%A4lischer_Orgelbau_S._Sauer" title="Westfälischer Orgelbau S. Sauer">Siegfried Sauer</a> erbaut.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Schleiflade" class="mw-redirect" title="Schleiflade">Schleifladen</a>-Instrument hat 43 <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Register</a> auf drei <a href="Manual_(Musik)" title="Manual (Musik)">Manualen</a> und <a href="Pedal_(Orgel)" title="Pedal (Orgel)">Pedal</a>. Vom 3. Manual aus ist die Chororgel anspielbar. Die <a href="Traktur" title="Traktur">Trakturen</a> sind mechanisch, die <a href="Registertraktur" class="mw-redirect" title="Registertraktur">Registertrakturen</a> sind elektrisch.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table border="0" cellspacing="24" cellpadding="18" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>I Hauptwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Rohrflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Gambe</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Gedeckt</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>Cornett III–V</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Mixtur IV–V</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>Zymbel II
</td></tr>
<tr>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>II Schwellwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>Gedeckt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Salicional</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Vox coelestis</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Traversflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Blockflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>Terzflöte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">5</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Larigot</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Sifflöte</td>
<td>1′
</td></tr>
<tr>
<td>Septime</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">4</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">7</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Scharff IV
</td></tr>
<tr>
<td>Dulzian</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>Hautbois</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Clayron</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td><i>Tremulant</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>III Chororgel</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>Rohrflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Spitzflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Waldflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>Quinte</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Mixtur III–IV</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedalwerk</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>Prinzipal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>Oktavbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Gedecktbass</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>Choralbass</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Nachthorn</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>Rohrflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>Hintersatz V</td>
<td><span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">2</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>′
</td></tr>
<tr>
<td>Fagott</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr></tbody></table>
<p><br>
</p>
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="3"><b>Pedal Chororgel</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>Subbass</td>
<td>16′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i>Koppeln:</i> II/I, III/I, I/P, II/P, III/P</li></ul>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 978px;">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">St.-Walburga-Kirche</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Altar</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Innenansicht</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Strahlenmadonna</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stiftsleiter">Stiftsleiter</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Äbtissinnen"><span id=".C3.84btissinnen"></span>Äbtissinnen</h3></div>
<ul><li>Emhildis</li>
<li>Thiezswied</li>
<li>Gerberga</li>
<li>Ida</li>
<li>Adelheid</li>
<li>Jutta</li>
<li><a href="Agnes_von_Arnsberg" title="Agnes von Arnsberg">Agnes von Arnsberg</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pröpste"><span id="Pr.C3.B6pste"></span>Pröpste</h3></div>
<table>
<tbody><tr style="vertical-align:top;">
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe1">
<th>Name
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Johannes_von_Arnsberg" title="Johannes von Arnsberg">Johannes von Arnsberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Walram_von_Arnsberg" title="Walram von Arnsberg">Walram von Arnsberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_von_Arnsberg" title="Wilhelm von Arnsberg">Wilhelm von Arnsberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Ludwig von Bilstein
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Freseken" title="Wilhelm Freseken">Wilhelm Freseken</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Heinrich von Blydelinctorp
</td></tr>
<tr>
<td>Albert von Beringhausen
</td></tr>
<tr>
<td>Arnold von Beringhausen
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe1">
<th>Name
</th></tr>
<tr>
<td>Wrede von Beringhausen
</td></tr>
<tr>
<td>Arnold von Beringhausen
</td></tr>
<tr>
<td>Wilhelm von Westphalen
</td></tr>
<tr>
<td>Theodor von Westphalen
</td></tr>
<tr>
<td>Philipp von Westphalen
</td></tr>
<tr>
<td>Wilhelm von Westphalen
</td></tr>
<tr>
<td>Philipp von Westphalen
</td></tr>
<tr>
<td>Wilhelm zu Holstein-Schaumburg
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe1">
<th>Name
</th></tr>
<tr>
<td>Theodor von Fürstenberg
</td></tr>
<tr>
<td>Melchior <a href="Plettenberg_(Adelsgeschlecht)" title="Plettenberg (Adelsgeschlecht)">von Plettenberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Friedrich von Fürstenberg
</td></tr>
<tr>
<td>Johann von Fürstenberg
</td></tr>
<tr>
<td>Gottfried von Fürstenberg
</td></tr>
<tr>
<td>Leopold von Caretto
</td></tr>
<tr>
<td>Guinaldus von Nuvolare
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_von_F%C3%BCrstenberg_(Domdechant)" title="Wilhelm von Fürstenberg (Domdechant)">Wilhelm von Fürstenberg</a>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe1">
<th>Name
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Johann_Werner_de_Veyder" class="mw-redirect" title="Johann Werner de Veyder">Johann Werner de Veyder</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Marquard Anton von Neuforge
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Friedrich_Christian_von_F%C3%BCrstenberg" title="Friedrich Christian von Fürstenberg">Friedrich Christian von Fürstenberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Johann Baptist von Monquintin
</td></tr>
<tr>
<td>Ferdinand Wilhelm von Bocholtz
</td></tr>
<tr>
<td>Franz Wilhelm von Bocholtz
</td></tr>
<tr>
<td>Clemens von Spiegel
</td></tr>
<tr>
<td>Pastor Graf aus Remblinghausen
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Karl Busch, Barbara Busch: <i>Kirchenführer Pfarrkirche St. Walburga.</i> Katholische Kirchengemeinde St. Walburga, Meschede 2005.</li>
<li>Hilde Claussen, Uwe Lobbedey: <i>Die karolingische Stiftskirche in Meschede. Kurzer Bericht über die Bauforschung</i>. In: <i>Jahrbuch Hochsauerlandkreis</i> 1985, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220931-1149%22&key=cql">0931-1149</a></span></span>. S. 76–82.</li>
<li>Carl Köster: <i>Zur Vermögensverwaltung des Stifts Meschede im Mittelalter.</i> In: <i>Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde.</i> 67, 1, 1909, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=201422-1&key=zdb">201422-1</a></span>, S. 49–167 (Separat auch: Regensberg, Münster 1909), (Münster, Univ., Diss., 1909). <a rel="nofollow" class="external text" href="https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/id/7086103">Digitalisat</a></li>
<li>Heiko K. L. Schulze: <i>Klöster und Stifte in Westfalen. Geschichte, Baugeschichte und -beschreibung. Eine Dokumentation</i>. In: Géza Jászai (Hrsg.): <i>Monastisches Westfalen. Klöster und Stifte 800–1800.</i> Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster 1982, ISBN 3-88789-054-X, S. 385 (Ausstellungskatalog, Münster, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, 26. September 1982 – 21. November 1982).</li>
<li>Franz Ignaz Pieler: <i>Geschichtliche Nachrichten über das Stift Meschede.</i> In: <i>Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens.</i> 7, 1935/1838, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=400216-7&key=zdb">400216-7</a></span>, S. 7–41.</li>
<li>Michael Senger (Hrsg.): <i>Klosterschicksale. Zur Geschichte der säkularisierten Klöster im kurkölschen Sauerland.</i> Westfälisches <a href="Schieferbergbau-_und_Heimatmuseum_Holthausen" title="Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen">Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen</a>, Holthausen 2003 (<i>Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen</i> Beiträge 13).</li>
<li>Manfred Wolf: Meschede – Kanonissen, dann Kollegiatstift St. Walburga, in: Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung, Teil 1 Ahlen – Mülheim, hrsg. von Karl Hengst, Münster 1992, S. 582–587.</li>
<li>Manfred Wolf: <i>Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede.</i> Aschendorff, Münster 1981, ISBN 3-402-05833-2 (<i>Westfälische Urkunden</i> 3), (Auch als: <i>Landeskundliche Schriftenreihe für das kurkölnische Sauerland</i> 5).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:St._Walburga,_Meschede?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: St. Walburga, Meschede</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.s-teutenberg.homepage.t-online.de/meschede/walburga.html">Informationen zur Kirche St. Walburga</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140407082443/http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/stiftsgeschichte.php"><i>Geschichte des Stiftes Meschede</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. April 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) auf der Website der Stadt Meschede</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que2375.pdf">Güterverzeichnis von 1314</a> (PDF; 3,7 MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140407082918/http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-a.pdf"><i>Geschichte des Stifts Meschede, Teil 1 (PDF, 240 KB).</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-a.pdf">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7. April 2014</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. April 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStift+Meschede&rft.title=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+1+%28PDF%2C+240+KB%29&rft.description=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+1+%28PDF%2C+240+KB%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140407082918%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-a.pdf&rft.source=http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-a.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Köster: Zur Vermögensverwaltung des Stifts Meschede im Mittelalter. Münster, 1909 S. 29f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Köster: Zur Vermögensverwaltung des Stifts Meschede im Mittelalter. Münster, 1909 S. 25–29</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140407082437/http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-c.pdf"><i>Geschichte des Stifts Meschede, Teil 3 (PDF, 138 KB).</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-c.pdf">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7. April 2014</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. April 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStift+Meschede&rft.title=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+3+%28PDF%2C+138+KB%29&rft.description=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+3+%28PDF%2C+138+KB%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140407082437%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-c.pdf&rft.source=http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-c.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140202093732/http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-e.pdf"><i>Geschichte des Stifts Meschede, Teil 5 (PDF, 208 KB).</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-e.pdf">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">2. Februar 2014</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. April 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStift+Meschede&rft.title=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+5+%28PDF%2C+208+KB%29&rft.description=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+5+%28PDF%2C+208+KB%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140202093732%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-e.pdf&rft.source=http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-e.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Walter_Vollmer" title="Walter Vollmer">Walter Vollmer</a>: <i>Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen</i>. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, S. 338.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140407082202/http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-b.pdf"><i>Geschichte des Stifts Meschede, Teil 2 (PDF, 218 KB).</i></a> Archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-b.pdf">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7. April 2014</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. April 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStift+Meschede&rft.title=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+2+%28PDF%2C+218+KB%29&rft.description=Geschichte+des+Stifts+Meschede%2C+Teil+2+%28PDF%2C+218+KB%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140407082202%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.meschede.de%2FStadtinformation%2Fgeschichte%2Fkernstadt_geschichte%2Fgeschichte_kernstadt%2Fsehenswertes_geschichte_stift_meschede%2FStiftsgeschichte-2-b.pdf&rft.source=http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/kernstadt_geschichte/geschichte_kernstadt/sehenswertes_geschichte_stift_meschede/Stiftsgeschichte-2-b.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Kath. Kirchengemeinde St. Walburga Meschede (Hrsg.): <i>Kirchenführer Pfarrkirche St. Walburga</i>, Meschede 2005</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Christiane Ruhmann, Art. <i>V.22 Drei Drehscheibengefäße aus den Wänden bzw. dem Fußboden der Stiftskirche St. Walburga, Meschede</i>, in: Holger Kempkens/Christiane Ruhmann (Hg.), <i>Corvey und das Erbe der Antike</i> (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 528 ff. (529).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Informationen zur Geschichte der <a rel="nofollow" class="external text" href="https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&%250=2008199&LGE=DE&LIJST=lang">Orgel im Stift Meschede</a>, abgerufen am 9. Januar 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Informationen zur <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kirchenmusik-erzbistum-paderborn.de/kirchenmusik/index.phtml?ber_id=1156&orgel=16">Disposition der Orgel</a>, abgerufen am 9. Januar 2015.</span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.345833333333</span><span class="longitude">8.2830555555556</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.345833333333,8.2830555555556"><span title="Breitengrad">51° 20′ 45″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">8° 16′ 59″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-k" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Körperschaft): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4245449-9">4245449-9</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n83050268">n83050268</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/159482442/">159482442</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-08" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Stift_Meschede&oldid=262244723">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>